automotiveGATE

ab 420,– €

[Foto: automotiveGATE]
© Aldenhoven Testing Center

Das Aldenhoven Testing Center wird durch sechs terrestrischen Sendeantennen, sog. Pseudoliten, mit einem simulierten Signal des Galileo-Systems abgedeckt. So können bereits jetzt Anwendungssystemen entwickelt und getestet werden.

Die Empfängerdaten können online visualisiert und für eine Offline-Analyse aufgezeichnet werden. Aufgezeichnete Empfängerdaten können darüber hinaus abgespielt werden.

[Schema: automotiveGATE]


[Lage: automotiveGATE]

Für die Nutzung des Systems sind geeignete Galileo-Empfänger erforderlich. GPS- und EGNOS-Signale sowie die Augmentierungsdaten der lokalen Referenzstation können ebenfalls empfangen und verwendet werden. Für die Positionierungsmodi kann zwischen der Base als Standalone und der Assisted Mode unter Nutzung der Korrekturdaten der Referenzstation unterschieden werden. Letztere weist eine Genauigkeit von ca. 0,4 m auf.


Verwendbare Signale

Galileo-Pseudoliten (E1, E5a, E5b), GPS, EGNOS, Galileo, Augmentierungsdaten der lokalen Referenzstation

Positionierungsmodi

Base Mode
Standalone Positionslösung
Assisted Mode
Nutzung der Korrekturdaten der Referenzstation

Datenformate

  • NMEA-Format
  • dokumentiertes Binärformat

Verfügbare Informationen

  • GPS-Zeitstempel
  • Positionierungskoordinaten (WGS 84) mit Standard-Abweichungen (1σ)
  • Geschwindigkeitsvektor mit Standard-Abweichung (1σ)
  • HDOP; VDOP, PDOP
  • Verwendete Pseudoliten / Satelliten
  • Qualitätsfaktor

Eigenschaften der Modi

  Base ModeAssisted Mode
Genauigkeit [m] ca. 1,5 (1σ) ca. 0,4 (1σ)
Updateraten [Hz] 1, 2, 5, 10, 20 1, 2

Koordinaten der Referenzstation

Koordinatensystem WGS84
Breite [°] 50,9103313028
Länge[°] 6,226512181
Höhe [m] 168,319
Die Referenzstation ermöglicht den Anschluss eigener dGPS-Systeme. Hierzu stehen drei TNC-Buchsen zur Verfügung.

Der Aufbau der Galileo-Testinfrastruktur erfolgte durch das Institut für Regelungstechnik der RWTH Aachen und wurde gefördert durch:

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